Instagram-Stories: So viel gibt es zu erfahren

Instagram-Stories: So viel gibt es zu erfahren

>> Was sind Instagram-Stories?

Instagram-Stories sind Bilder und Videos, die du hochladen kannst und die deinen Followern 24 Stunden lang angezeigt werden. Danach werden die Stories gelöscht. Du kannst deine Stories über einen Klick auf dein Profilfoto abrufen.

>> Warum brauche ich Instagram-Stories?

Stories erfüllen den Zweck, dass du dort deine Community ein bisschen hinter die Kulissen blicken lässt. Du nimmst sie so quasi in deinen Alltag mit. Wie viel du dabei von dir privat preisgeben möchtest, bleibt dir überlassen.

Aber auch für Marketing-Zwecke spielen Stories eine immer größere Rolle. Wir wollen alle bei Menschen kaufen und über Stories kannst du deine Follower emotional an dich binden. Sie haben das Gefühl, sich kennen dich und schenken dir dadurch ihr Vertrauen. Deswegen ist es absolut richtig und auch wichtig, in deinen Stories regelmäßig über dein Angebot zu sprechen.

>> Worauf soll ich achten, wenn ich Stories mache?

Instagram mag es sehr gerne, wenn du Stories aktiv verwendest. Es gibt eine inoffizielle Empfehlung von mindestens 3 Stories pro Tag. Ich bin ein Fan davon, zwischen 5 und 10 Stories täglich zu posten. Mit einem kleinen Video gelingt das auch sehr schnell, denn wenn du nur 1 Minute lang sprichst, hast du bereits 4 Stories gefüllt.

Zu viele Stories können dafür sorgen, dass deine Community sich zugespamt fühlt und deine Stories immer weniger ansieht. Das möchtest du vermeiden. Versuche also einen guten Mittelweg zu finden.

Zeige zumindest täglich dein Gesicht (egal ob per Foto oder Video), damit deine Follower eine emotionale Connection zu dir aufbauen können. Erzähle auch von Dingen, die dir nicht gut gelungen sind und von kleinen Missgeschicken. Damit machst du dich für andere greifbar und sie können sich mit dir identifizieren! Schließlich ist niemand perfekt. Je offener du damit umgehst, desto besser. Natürlich fühlt sich das am Anfang schwierig an und es braucht auf jeden Fall ein bisschen Mut, um sich mit seinen Erfahrungen zu „entblößen“. Hinterher wird sich deine Community aber umso wohler mit dir fühlen und wahrscheinlich erhältst du viele Danke-Meldungen, da Menschen unglaublich froh drum sind, wenn sie von anderen hören, dass nicht immer alles nur einfach ist und es ok ist, wenn man Fehler macht, hinfällt, sich schwertut, schlechte Erfahrungen gemacht hat, etc.

>> So bekommst du Interaktion in deine Stories:

Da Instagram ein soziales Netzwerk ist, möchtest du, dass deine Follower auch mit dir interagieren. In den Stories kannst du das ganz einfach über die Sticker-Funktion lösen, wo du

  • Fragen stellen,
  • Umfragen erstellen und
  • Quizze einfügen kannst.

Dabei möchtest du den Aufwand für deine Follower so niederschwellig wie möglich halten, damit sie auch aktiv teilnehmen. Wenn du eine komplizierte Frage stellst, wo erstmal lange nachgedacht werden muss, bevor jemand darauf antworten kann, dann sorgt das dafür, dass wenige Personen mitmachen bzw. im Worst Case komplett aus deiner Story aussteigen. Das möchtest du natürlich verhindern. Wenn du dir schwer damit tust, welche Fragen/Inhalte du in den Stickern posten sollst, dann überlege dir, in welchen Stories du gerne mitmachst und welche Inhalte/Fragen dort gestellt werden. Genauso kannst du das auf deine Community und deine Stories umlegen.

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>> Was kann alles in die Stories hinein?

Du hast in den Stories sehr viele Möglichkeiten. Du kannst

  • deine Posts verlinken,
  • die Posts von anderen verlinken,
  • Fotos / Screenshots posten,
  • Videos posten,
  • Textposts erstellen und
  • alle Story-Spezial-Effekte nutzen (zum Beispiel Boomerang, Layout, Mehrfachaufnahme etc.)

 Zusätzlich kannst du

  • Personen verlinken (über Textfunktion oder Sticker möglich),
  • Hashtags einfügen (über Textfunktion oder Sticker möglich),
  • alle Inhalte mit GIFs, Stickern, Musik und
  • sogar freihändig mit einem Stift ergänzen und verschönern.

Wenn du in deinen Stories ein Video postest bzw. erstellst, dann vergiss nicht darauf, Untertitel hinzuzufügen (über die Textfunktion). Ganz viele Personen schauen sich Stories ohne Ton an und da wäre es sehr schade, wenn sie nicht erfahren, worum es geht. Diese Untertitel müssen nicht Wort für Wort wiedergeben, was du sagst, sonst wird es – vor allem, wenn du schnell sprichst – viel zu viel Text. Vielmehr geht es darum, dass diejenigen, die sich nur durch Stories durchklicken, in einem Satz lesen können, wovon du sprichst. Ist der Inhalt interessant für sie, kann es durchaus passieren, dass sie ein paar Schritte zurückgehen und sich die ganze Story anhören. Wenn du aber gar keine Untertitel einsetzt, dann verlierst du diese Chance, weil viele Personen Stories eben ohne Ton anschauen.

>> Was sind Highlights und was haben sie mit meinen Stories zu tun?

Highlights sind die runden Kreise, die dir direkt über deinem Feed angezeigt werden. In den Highlights kannst du Stories speichern, die du gerne für deine Community behalten möchtest.

>> Was soll in meine Highlights hinein?

Viele Profile – vor allem private – packen einfach alles in ihre Highlights hinein. Auf Business-Ebene macht das aber überhaupt keinen Sinn. Denn je mehr Auswahl deine Follower haben, desto weniger können sie sich entscheiden, was sie sich ansehen sollen. Und bevor eine Entscheidung getroffen wird, schauen sie nichts an.

Ich würde Highlights als eine Art Mini-Website betrachten. Die folgenden Inhalte sollten meiner Meinung nach in deinen Highlights zu finden sein:

  • Angebot
  • Über mich
  • Kundenstimmen
  • Wenn vorhanden: Freebie/Podcast/Blog
  • Wenn du eine Dienstleistung anbietest: Portfolio

Meine Empfehlung ist es, 4-6 Highlights anzubieten, nicht mehr. Du willst deine Community nicht überfordern. Gleichzeitig ist es wichtig, dass du deine Highlights regelmäßig überarbeitest und Inhalte, die nicht mehr aktuell sind, löschst.

Viel Spaß mit deinen Instagram-Stories!


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