In 3 Schritten zu deiner Instagram-Grafik

In 3 Schritten zu deiner Instagram-Grafik

Zugegeben, Grafiken zu erstellen, kann wahnsinnig zeitraubend sein. Du sitzt zwei Stunden dran und denkst dir danach: „Was für ein Irrsinn und das soll ich für mehrere Posts die Woche schaffen?“

Wie immer möchte ich hier auf meinem Blog den Fokus darauflegen, wie du bestmöglich zeitsparend arbeiten kannst und dabei trotzdem hervorragende Ergebnisse erzielst. Denn natürlich kannst du zwei Stunden und sogar noch viel länger damit verbringen, EINE Grafik zu erstellen, aber das benötigst du für Instagram gar nicht, denn es gibt zwei wichtige Shortcuts:

1. Deine Corporate Identity
2. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Grafiken immer und jederzeit in 3 einfachen Schritten aufbauen kannst.

1. Corporate Identity
Achtung, lauf mir jetzt bitte nicht davon, nur weil du dieses Wort noch nicht gehört hast. Ich erkläre es dir ganz kurz:  Eine Corporate Identity (= Unternehmensidentität) umfasst Logos, Farben & Schriften, Bildsprache, Kommunikationsformen und vieles vieles mehr – auch abhängig von der Größe einer Firma. Für dich als kleines Unternehmen oder EPU ist es unglaublich wichtig, ZUMINDEST Farben & Schriften definiert zu haben, die du absolut immer nutzt, wenn du für dein Unternehmen Unterlagen, Postings, Websiteinhalte etc. erstellst. Meist definierst du (bzw. dein Grafikdesigner) Farben & Schriften in Kombination mit deiner Logoerstellung. Da ein Logo aber meines Erachtens nicht essentiell ist, um in die Selbstständigkeit starten zu können, lass ich es hier zu Seite.

Warum brauchst du denn Farben & Schriften überhaupt?
Du möchtest bei deiner Zielgruppe/Community/potenziellen Kunden einen Wiedererkennungswert schaffen und das gelingt dir nicht, wenn du deine Farben & Schriften wechselst wie deine Unterwäsche. Daher: Einmal auswählen und dabei bleiben. Zumindest für einige Monate. Rebranden ist natürlich erlaubt!

2. Schritt-für-Schritt-Anleitung
Was passiert in deinem Kopf, wenn du eine neue Grafik erstellen möchtest? Ich bin so frech und vermute, dass du meistens nicht weißt, wo du am besten anfängst. Daher lies jetzt weiter, denn mit meiner Anleitung weißt du ab sofort immer Bescheid, wie du jede Grafik ganz einfach aufbauen kannst.

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Die allermeisten Instagram-Grafiken (Achtung, ich spreche nicht von Fotos!) bestehen aus 3 Ebenen:

1. Hintergrund
2. Text
3. Dekoelement

Und genauso wie ich diese 3 Ebenen jetzt gelistet habe, so baust du deine Grafiken auch auf.

1. Du beginnst als erstes mit dem Hintergrund. Der kann einfarbig sein oder auch mehrere Elemente (Kreise, Rechtecke) in unterschiedlichen Farben beinhalten.

Wichtig:
Dein Hintergrund soll NUR unterstützen.
Lege kein Klimt-Gemälde in den Hintergrund, damit lenkst du von deiner Text-Message ab.

2. Jetzt platzierst du den Text auf deiner Grafik. Spiel dich gerne mit der Ausrichtung, Größe und Farbe deines Textes. Vielleicht hinterlegst du auch einzelne Wörter noch mit farbigen Kästchen.

Wichtig:
Dein Text ist das wichtigste Element deiner Grafik.
Er sollte gut lesbar und sichtbar sein. Sorge also dafür, dass die Textfarbe in größtmöglichem Kontrast zum Hintergrund steht, so kann man den Text am besten lesen.

3. Das Dekoelement lockert deine Grafik auf und wird von dir als allerletztes platziert. Warum? Erstens brauchen nicht alle Grafiken ein Dekoelement, gerade wenn du einen schlichteren Stil verfolgst, zweitens passt du das Dekoelement von der Größe an deinen Text an. Steht nur ein Wort auf deiner Grafik, dann hast du mehr Platz für ein Dekoelement, als bei einem langen Zitat.

Wichtig:
Dein Dekoelement ist KEIN Störelement.
Es darf verschönern, sich aber nicht aufdrängen. Der Text ist immer noch die wichtigste Message auf deiner Grafik. Nutze Dekoelemente, die deinen Inhalt unterstreichen. Ein Totenkopf auf einer Grafik für Kleinkind-Nahrung ist definitiv unpassend.


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